Kassel. Erstmals in den vergangenen zehn Jahren hat die diesjährige Museumsnacht die Marke von 100 000 überschritten und mit rund 103 560 Besuchen einen Rekord aufgestellt. Das teilte Kulturdezernentin Susanne Völker jetzt nach Abschluss der Bestandsaufnahme aller Kooperationspartner sowie der großen und kleineren teilnehmenden Häuser und Institutionen mit.

„Wir freuen uns, dass wir mit dem diesjährigen Motto „Augen auf!“ und den Programmen einen so großen Erfolg verzeichnen können. Dabei geht es nicht allein um die Quantität, gezeigt hat sich auch, wie qualitätvoll die Kasseler Kulturträger sich immer wieder neu in der Museumsnacht zu präsentieren wissen. Das schätzen die Menschen und nehmen die Angebote gerne an“, sagte Völker. Gleichzeitig dankte sie den vielen engagierten Mitwirkenden der beteiligten Museen und Kultureinrichtungen, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt Kassel und ihrer Gesellschaften sowie KVG und NVV. „Ein besonderer Dank gilt ferner den Sponsoren, ohne die unser ´Museumsnacht für alle´ nicht zu realisieren wäre.“

Wie auch in vorhergehenden Museumsnächten waren die Vorlieben der Flaneure durch den Abend und die Nacht breit gestreut, alle Orte konnten sich über interessierte Besucherinnen und Besucher freuen. Für die Kleinsten waren das Naturkundemuseum und der Platz davor besonders attraktiv, wo unter museumspädagogischer Anleitung kräftig gewerkelt wurde. Auf große Resonanz stießen die „Rollenden Raritäten“, etwa 20 Oldtimer, in ganz Kassel unterwegs und fleißig Fahrgäste befördernd, wobei kleine Vorträge über die historischen Automobile inklusive waren.

Zur Erfolgszahl beigetragen hat auch ein besonderer Ort in Kassel: das Dach der GRIMMWELT, wo sich vor einem bewegten Himmel schon am Nachmittag Gruppen und Individualisten einfanden, um bei Lounge-Musik langsam mit Blick auf den Herkules die Nacht heraufziehen zu lassen. Besonders jedoch auf ein junges Publikum übte der Ort Anziehungskraft aus, als zu späterer Stunde die Musikfarbe wechselte und getanzt wurde – mehr als 8000 begeisterte Partygänger hoch oben auf dem Weinberg über Kassel und seinen Parklandschaften waren es am Ende.

(PM Stadt Kassel)

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