Kassel. „Kampf vorbei? – Alles erreicht?“ lautet das Motto des diesjährigen Christopher Street Days Kassel. Aufgerufen durch den CSD Kassel e.V. demonstrierten am Samstag wieder viele Menschen für Gleichberechtigung.

Mit einer bunten Parade durch die Kasseler Innenstadt demonstrierten die Teilnehmer für rechtliche Gleichstellung schwuler, lesbischer, transsexueller und transidenter Partnerschaften. Zahlreiche geschmückte Wagen und Regenbogenfahnen, zu Technobeats tanzende Menschen, aber auch politische Botschaften sah man auf ihrem Weg vom Kulturbahnhof über die Kurfürstenstraße, die Königsstraße, die Frankfurter Straße, die Fünffensterstraße und zurück.

Neben verschiedenen Vereinen wie dem Organisator CSD Kassel e.V. und den Aids-Hilfen, die für Präventionsprogramme warben, machten auch politische Parteien auf sich aufmerksam. SPD, FDP, die Linke und B90/Grüne demonstrierten für mehr Offenheit.

Sensibilisieren für das Problem von Anfeindungen

Stadträtin Anne Janz wies im Vorfeld darauf hin, dass sich die Zusammenarbeit in Kassel gut weiterentwickelt. Aus dem Runden Tisch gegen Homophobie wurde im Einvernehmen aller Beteiligten das Regenbogen-Netzwerk Kassel. Am Runden Tisch hatten Einzelpersonen und Institutionen zusammen gearbeitet, um für das Problem von Anfeindungen zu sensibilisieren. In der künftigen Arbeit des Regenbogen-Netzwerks soll das Wissen um die Angebote und Initiativen für „queere“ Menschen und Familien in der Stadt noch besser ausgetauscht und nach außen getragen werden.

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