Unter dem Motto „Vielfalt verbindet Kassel!“ findet die Interkulturelle Woche (IKW) 2018 vom 22. September bis 3. Oktober mit rund 30 Veranstaltungen –  einer Mischung aus Kultur, Informationen und Unterhaltung – statt. Organisiert ist die IKW von zahlreichen Kasseler Trägern der Integrationsförderung, von kommunalen Einrichtungen, freien Trägern der Wohlfahrtsverbände, Vereinen und engagierten Personen. Das Programm spricht alle Altersgruppen an: Es gibt Musik, Kulinarisches, Museumsangebote, Spiele, Exkursionen und vieles mehr. Erstmals sind die Grimmwelt Kassel und das Museum für Sepulkralkultur mit an Bord. Der Integrationsbeauftragte der Stadt Kassel moderiert und unterstützt die Vorbereitungen und die Durchführung.

„Die interkulturelle Woche bietet eine wichtige Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich auch über kulturelle Grenzen bei gemeinsamen Aktivitäten auszutauschen. Das verbindet, es ist die Grundlage für Verständigung und Vertrauen, denn für das Miteinander in unserer Gesellschaft steht die Kommunikation auf allen Ebenen an erster Stelle“, sagte Bürgermeisterin Ilona Friedrich.

Für gemeinsame Aktivitäten bietet die IKW vieles Anlässe. So bei einem interkulturellen Spieleabend, beim gemeinsamen Kochen mit Jugendlichen aus Afghanistan, Syrien und Slowenien – oder gar dem „Essen um die Welt“ -, bei einer Wanderung auf den historischen Spuren der Zeit zwischen 1780 und 1820 unter dem Motto „Im Wald, da sind die Räuber“, und während eines Workshops, bei dem alte Handwerkskünste neu zu entdecken sind. „Fürsorge, Zedaka und Zakat“ ist der geheimnisvolle Titel eines Altstadtrundgangs auf den Spuren der drei Religionen Christentum, Judentum und Islam. Über Baukultur wird unter der Überschrift „Geist und Haus“ gesprochen, es gibt das Mikrotheater von Migrant_innen und natürlich hat auch der Fußball mit einem interkulturellen Turnier für Menschen zwischen 6 und 21 Jahren seinen Platz.

Bürgermeisterin Friedrich: „Ganz besonders wichtig sind uns die Angebote für die Jüngsten und Jungen, denn so können sie Sprachkompetenz und Dialogfähigkeit spielerisch trainieren.“ So zum Beispiel beim internationalen Kochen für Kinder und Jugendliche von 6 bis 21 Jahren, einem Spielnachmittag in der Jugendbücherei oder einem Vorlesenachmittag, bei dem lustige, spannende und abenteuerliche Geschichten für Kinder ab 3 Jahren in verschiedenen Sprachen vorgelesen und erzählt werden. Preise zu gewinnen gibt es beim „Rätsel der seltsamen Vitrine“ in der Jugendbücherei, für dessen Lösung ein Buch der Weltliteratur erraten werden muss, das sich mit dem Thema Flucht befasst.

Wie in den vergangenen Jahren gehörte wieder das interreligiöse „Fest der Begegnung“ am 27. September unter dem Motto „Geschichten zum Glück“ zur IKW. Das Fest wird in diesem Jahr vom „Runden Tisch der Religionen“ in Kooperation mit der Bahai-Gemeinde organisiert.

Am 3. Oktober gibt es zum Abschluss die Gelegenheit, beim „Tag der offenen Moschee“ islamische Gotteshäuser kennen zu lernen.

Weitere Informationen

Das komplette Kasseler Programm liegt in digitaler Form auf der Homepage der IKW www.interkulturellewoche.de.

Programmhefte sind erhältlich am Info-Point im Rathaus, in der Stadtbücherei sowie der Kinder- und Jugendbücherei. (pm)

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