Drei Monate lang haben die Initiatoren des Kasseler Radentscheids Unterschriften für das Bürgerbegehren zur Förderung des Radverkehrs in Kassel gesammelt. Heute wurden Oberbürgermeister Christian Geselle und Verkehrsdezernent Dirk Stochla 21.781 Unterschriften überreicht. Ziel des Radentscheids ist der Ausbau und Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur in Kassel.

Damit wurden die notwendigen 4501 Stimmen um ein Vielfaches überschritten. „Die enorme Anzahl der Unterschriften belegt, dass unsere Ziele in der Kasseler Bevölkerung großen Anklang finden. Wir sehen darin einen klaren Handlungsauftrag an die Stadtpolitik zur schnellen Umsetzung unserer Forderungen, damit eine sichere und komfortable Fortbewegung mit dem Fahrrad für Menschen jeden Alters möglich wird.“ erklärt Maik Bock, Vertrauensperson des Radentscheids.

Nach Überprüfung der Listen liegt es nun an der Stadtverordnetenversammlung, die rechtliche Zulässigkeit des Bürgerbegehrens festzustellen. Vermutlich werden einige Stimmen als ungültig erklärt, da auch Menschen unterschrieben haben könnten, die außerhalb der Stadt Kassel wohnen. Dies sollte jedoch in Anbetracht der deutlichen Überschreitung der Mindeststimmen kein Hindernis darstellen. Freuen würde sich Mitinitiatorin Anna Luisa Sümmermann über eine direkte Übernahme der Forderungen. „Allerdings sind wir auch bereit, den Weg weiter bis zum Bürgerentscheid zu gehen“, erklärt sie in ihrer Ansprache auf der Rathaustreppe. In diesem Fall wären alle wahlberechtigten Kasseler gefragt.

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